Golf

Im Folgenden findet ihr wesentliche Bewegungsmerkmale für …

… ein erfolgreiches Putten.

… einen erfolgreichen Chip.

… einen erfolgreichen Pitch.

… einen erfolgreichen Schwung.

… einen erfolgreichen Bunkerschlag.

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© Wesentliche Bewegungsmerkmale für ein erfolgreiches Putten.

Putten-Treffen und Zielen

1. Du musst den Ball in der Mitte des Putterkopfes, dem sweet spot, treffen.

2. Hierbei muss das Schlägerblatt Richtung Ziel zeigen.

3. Dosiere die Geschwindigkeit des Putters.

4. Lies das Grün. Schau ob Schrägen vorkommen, die den Putt beeinflussen können.

Der Griff

Greife den Putter so leicht wie möglich! Denn nur so bringt man die Muskeln und damit Spannungen aus der Bewegung.

Der Putter hat im Vergleich zu den anderen Schlägern eine vordere flache Grifffläche, auf die man beide Daumen mittig und nach unten zeigend legen kann.

Deine Hände sind dabei versetzt untereinander; die rechte unter der linken. 

 

Die Körperhaltung

1. Du solltest dich schulterbreit positionieren, um stabil zu stehen.

2. Deine Füße und Schultern sind seitlich in Richtung Ziel gerichtet.

3. Es bewegen sich NUR deine Schultern und deine minimal gebeugten Arme, quasi wie ein Pendel.

4. Dein Putter und deine Arme bilden während der gesamten Ausführung ein Y.

5. Deine Hände sind senkrecht unter den Schultern, um den Putterkopf geradlinig in der Verlängerung des Schlägers zu treffen.

6. Dein Kopf ist über dem Ball gerichtet, sodass eine Senkrechte von Augen zum Ball gezogen werden kann.

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Mit einer Putting-Hilfe (Foto) kannst du durch Spiegelung und gekennzeichnete Flächen deine Haltung und Bewegungsausführung überprüfen. 

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© Wesentliche Bewegungsmerkmale für einen erfolgreichen Chip.

1. Positioniere dich schulterbreit, um stabil zu stehen.

2. Deine Füße und Schultern sind seitlich in Richtung Ziel gerichtet, deine Knie sind leicht gebeugt.

3. Dein Oberkörper ist leicht nach vorn geneigt.

4. Der Griff deines Schlägers ist zum linken Bein geneigt (somit vor demBall), der Ball befindet sich mittig bis leicht links der Körpermitte.

5. Fasse den Schläger ggf. minimal tiefer, um mehr Kontrolle über die Pendelbewegung zu haben.

6. Es bewegen sich nun deine Schultern und deine minimal gebeugten Arme, quasi wie ein Pendel.

7. Deine Handgelenke bleiben unverändert starr in der Bewegungsausführung. 

8. Dein Schläger und deine leicht gestreckten Arme bilden während der gesamten Ausführung ein Dreieck.

9. Führe den Chip pendelförmig, geradlinig und dosiert aus. 

10. Dein Gewicht hast du dabei mittig bis leicht links. 

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© Wesentliche Bewegungsmerkmale für einen erfolgreichen Pitch.

Der Pitch ähnelt im Wesentlichen dem Chip. Im Folgenden werden nur die Unterschiede beschrieben.

1. Halte den Schlägerkopf etwas offener als beim Chip.

2. Positioniere den Ball etwas mehr mittig.

3. Hole mit dem Schläger weiter aus als beim Chip und winkle deine Handgelenke an (bei 9 Uhr hast du 90°).

4. Führe einen ganzen Schwung nach vorne aus, sodass du im Finish mit deinem Oberkörper frontal zum Ziel zeigst.

5. Verlagere dein Gewicht im Durchschwung auf das linke Bein.

6. Dein rechter Fuß hebt sich dabei vom Boden ab. 

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© Wesentliche Bewegungsmerkmale für einen erfolgreichen Schwung.

1. Positioniere dich schulterbreit, mit gleicher Gewichtsverteilung auf beiden Füßen.

2. Deine Füße und Schultern sind seitlich in Richtung Ziel gerichtet, deine Knie sind leicht gebeugt.

3. Dein Oberkörper ist mit geradem Rücken leicht nach vorn geneigt. 

4. Der Griff deines Schlägers befindet sich bei einem 8. Eisen wie der Ball auf Höhe der Körpermitte.

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5. Spielst du mit einem Holz oder mit einer längeren Eisen, so wird der Ball weiter nach vorne zum linken Fuß gelegt. Deine Standbreite nimmt etwas zu.

6. Schaue auf den Ball während des gesamten Schwungs auf den Ball.

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7. Führe den Schläger mit deinem linken ausgestreckten Arm und dem rechten in die Ausholbewegung. Auf 9 Uhr sollte dein linkes Handgelenk 90° aufweisen. 

8. Dein Oberkörper rotiert leicht um die Wirbelsäule nach rechts.

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9. Wenn du deine maximale Dehnung erreicht hast, erfolgt nun die Muskelbewegung von unten nach oben: rechter Fuß – Hüfte – Oberkörper – Schulter – rechter Arm (gestreckt).

10. Im Treffmoment befinden sich deine Hände vor dem Schlägerkopf, dein Gewicht wird auf das linke Bein verlagert.

11. Richte dich nicht auf! Bleibe nahezu in der Ausgangslage und schaue auf den Ball. 

12. Nachdem du den Ball (mit Release) getroffen hast, schwingst du den Schläger aus.

13. Dein Körpergewicht verlagert sich nahezu vollkommen auf den linken Fuß.

14. Gesicht und Oberkörper zeigen frontal zum Ziel.

15. Nimm ein stabiles und aufrechtes Finish ein. 

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© Wesentliche Bewegungsmerkmale für einen erfolgreichen Bunkerschlag.

1. Deine Füße, Hüfte und Schultern sind bei der Ansprechposition ggf. etwas links vom Ziel ausgerichtet. Ansonsten rechtwinklig.

2. Positioniere deine Füße etwas über Schulterbreite auseinander und grabe sie leicht in den Sand ein. 

3. Dabei kannst du deine Fußspitzen jeweils leicht nach außen drehen.

4. Lege den Ball mittig.

5. Die Schlägerfläche ist leicht aufgedreht; für mehr Bounce.

6. Greife dein Sand Wedge etwas tiefer.

7. Führe nun einen Schwung wie beim Pitch durch. 

8. Triff dabei leicht vor dem Ball in den Sand.

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